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Gemeinsame Ziele - Programmatisches

Der Stadt Bestes zu suchen und mich wie in der Vergangenheit engagiert und leidenschaftlich für unser Heilbad Heiligenstadt und seine Bürger einzusetzen – darum möchte ich mich nochmals, für eine letzte Legislaturperiode, um das Amt des Bürgermeisters bewerben und somit um das Vertrauen der Heiligenstädter bitten.

 


I. Arbeitsplätze sind das A und O






  1. Vorgesehen sind Gespräche mit den Geschäftsführern, Inhabern bzw. Leitern von Industriebetrieben in unserer Stadt, um bei ihnen für die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze zu werben.
    Zugleich möchte ich den Unternehmen für ihr innovatives wie pragmatisches erfolgreiches Bemühungen um den Erhalt bestehender Arbeitsplätze danken. Unser Ziel besteht ferner darin zu erfahren, wo und wie die Stadtverwaltung und ich persönlich Unternehmen helfen kann.

  2. Mit der IHK und der Kreishandwerkerschaft werde ich so viele Unternehmen, Gewerbe- und Handwerksbetriebe wie möglich persönlich aufsuchen, um zu bitten und zu ermutigen, weitere Ausbildungsplätze für unsere Jugend, sprich die Schulabgänger, bereit zu stellen. Denn dass unsere Jugend eine Perspektive hat, sehe ich als eine der vordringlichsten Aufgaben.

  3. Dank langfristigem Bemühen von Stadtverwaltung und Stadtrat konnte in unmittelbarer Nähe zur A 38-Auffahrt eine neue Industrie- und Gewerbefläche ausgewiesen werden und dank der Förderung durch den Freistaat Thüringen kann nun mit den Erschließungsmaßnahmen begonnen werden.
    Zur Ansiedlung von Gewerbe werden dort 50 ha bereitstehen – in infrastrukturell allerbester Lage. Die Fläche zu vermarkten werde ich alles in meinen Kräften Stehende tun. Zunächst werden diese Flächen natürlich interessierten und in Frage kommenden Unternehmen aus der Stadt und dem Landkreis angeboten.

  4. Um auf die Fertigstellung der A 38-Anbindung von Heiligenstadt und die neue Gewerbefäche an der A 38 bundesweit aufmerksam zu machen, habe ich die Ministerpräsidenten von Thüringen, Niedersachsen und Hessen angeschrieben und sie gebeten, für den direkt vor der Übergabe unseres A 38-Abschnittes geplanten großen Benefizlauf, dessen Erlös der Multiple Sklerose Gesellschaft zu Gute kommen soll, die Schirmherrschaft zu übernehmen.
    Erste positive Antwort gibt es bereits.

  5. Ferner möchte ich, wie in der Vergangenheit auch, einige im Frühjahr stattfindende überregionale Tagungen und Messen nutzen, um speziell auf Heiligenstadt – sein wirtschaftliches Potenzial und Möglichkeiten aber auch im Tourismus, in der Kultur, als Schul- und Kurstadt, vor allem aber als idealer Arbeitsstandort – hinzuweisen.

  6. In dieses Bemühen um die Sicherung und Gewinnung von Arbeitsplätzen ordnen sich auch alle Überlegungen zur Festigung des Kurwesens ein. Denn der Kurbereich sichert derzeit etwa 200 Arbeitsplätze. Dazu gehört auch der Kurhotelbau, der noch in diesem Jahr 2006 begonnen werden soll.

 

 

 

 


II. Belebung der Innenstadt






  1. Erfreulicherweise ging der Leerstand von Geschäften in der Innenstadt in den letzten Monaten sichtbar zurück. Gleichwohl gibt es noch einige leer stehende Ladenlokale. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Stadtmarketing und dem Vorstand der Interessengemeinschaft Heilbad Heiligenstadt soll es zum Thema Geschäftsbelebung in der Innenstadt eine Beratung geben mit klarer Zielsetzung, was aus unserer gemeinsamen Verantwortung heraus getan werden kann.

  2. Da vom Leerstand vor allem die untere Wilhelmstraße betroffen ist, richtet sich auf sie in besonderer Weise das Augenmerk. Ich werde versuchen, die Geschäfte in der unteren Wilhelmstraße aufzusuchen, um im persönlichen Gespräch mit den Inhabern bzw. Pächtern zu erfahren, wohin ihre Überlegungen und Wünsche gehen.

  3. In das Bemühen um die Belebung der Einkaufsstadt Heiligenstadt hinein gehört natürlich auch die so genannte Stormpassage. Diese Fläche gehört bekanntlich privaten Eigentümern. Die Stadt und ich als Bürgermeister werden bei allen sich bietenden Gelegenheiten gerade auch überregional auf diese hervorragende Fläche im Herzen der Stadt aufmerksam machen. Derzeit gibt es von zwei Interessenten Vorstellungen zur Bebauung des Areals. Hierzu wurden auch schon die ersten Gespräche geführt.

  4. Auf den Prüfstand – und verbunden mit einem Bürgerabend – sollte auch nochmals die Verkehrsführung in der Innenstadt.

  5. In diese Überlegungen hinein gehört auch der jährliche Weihnachtsmarkt. Ich weiß, dass viele im Friedensplatz nicht die Ideallösung sehen. Auf jeden Fall sollte der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wenn möglich eine Erweiterung in die Magistrale hinein und den Bereich der Herrnmühle erfahren. Aber auch ein Umzug auf den Marktplatz sollte, wie von vielen Heiligenstädtern ja vorgeschlagen und erwünscht, mit in Betracht gezogen werden. Dazu sollte in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und über eine eigens gebildete Arbeitsgruppe eine Befragung der Heiligenstädter erfolgen. Zudem wurde von mir die Verkehrsbehörde der Stadt angewiesen, alle im Zusammanhang mit einer Weihnachtsmarktverlagerung zum Marktplatz anstehenden Probleme, wie

    -         Verkehrsführung zur oberen Wilhelmstraße
    -         öffentlicher Busverkehr
    -         Markttage
    -         Anwohnerparken
    -         Zulieferverkehr

    zu prüfen.

 


III. Stiftung für in Not geratene Mitbürger

Für unverschuldet in Not geratene Bürger unserer Stadt möchte ich eine Stiftung ins Leben rufen und für die Unterstützung dieser Stiftung werben.

 

Der Stiftungsfonds wird offen sein für alle, die Not lindern wollen. Über die Verwendung der Stiftungsgelder entscheidet der Stiftungsrat, dem u.a.  Vertreter der Kirchen in Heiligenstadt, der Bürgermeister, ein gewählter Vertreter des Stadtrats sowie Vertreter von Wohlfahrtsverbänden angehören sollten.

 

 


IV. Unterstützung für die Jugend


  1. An erster Stelle steht hier das von mir bereits eingangs angesprochene Bestreben um die Akquirierung von Ausbildungslätzen. Der konkrete Beitrag der Stadt wird dabei die Bereitstellung von einem Ausbildungsplatz mit Arbeitsplatzgarantie sein.

  2. Darüber hinaus werde ich aber auch unsere Partnerstädte anschreiben, um sie zu bitten, sich mit umzuschauen, ob in ihrer Stadt Ausbildungsplätze für Jugendliche aus Heilbad Heiligenstadt angeboten werden können.

  3. Einmal im Jahr sollte ein "Forum Jugend" zusammen mit dem Jugendamt, den Einrichtungen der Jugendarbeit in Heiligenstadt, den Kirchen, Schulen und Verbänden durchgeführt werden, um die Situation der Jugend in unserer Stadt zu analysieren, ihre Hinweise aufzunehmen, Handlungsfelder auszumachen und entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen.

  4. Besonderer Unterstützung bedürfen die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit in unserer Stadt. Hier sollten wir partei- und fraktionsübergreifend beraten, was wir konkret für die entsprechenden Häuser noch mehr tun können.

  5. Weiterhin ist die Stadt intensiv bemüht, einen Betreiber für ein Kino zu finden. Sollte es uns aber nicht gelingen, einen Investor für ein Kino zu gewinnen, sollten wir überlegen, wie die jetzt begonnene Form der Filmvorführungen durch die evangelische Kirche und den Herrnmühlenverein weiter ausgebaut, optimiert und von uns allen unterstützt werden kann.

 

 


V. Die Belange der älteren Generation


Nach wie vor muss und wird den Belangen unserer betagten Mitbürger allergrößte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Rat der Senioren ist mir besonders wichtig.

Um ihre Erfahrungen und Lebensweisheit noch nutzbarer für unsere Stadt und auch die Kommunalpolitik zu machen und eine weitere Plattform für die Interessenvertretung der älteren Generation in unserer Stadt zu schaffen, möchte ich einen Beirat der Senioren ins Leben rufen.

Dieser sollte Anliegen der älteren Generation sammeln, beraten und so auf dem kürzesten Weg an die Stadtverwaltung bzw. den Stadtrat weitergeben.